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Samstag, 25. Februar 2012

Eisige Kälte: Die 10 besten Warmmacher

Frostige Tage kombiniert mit strahlender Sonne - das ist für viele der Inbegriff einer schönen Winterzeit. Wären da nicht klamme Finger, rotgefrorene Nasen und eiskalte Füße. Zum Glück gibt es Tricks, die gegen schneidende Kälte helfen und selbst bei Frostgraden Lust auf Winter machen. Die 10 besten Tipps für „Kaltstarter“.

(1) Eisbeine vermeiden: An frostigen Tagen können Füße ruckzuck zu Eisbeinen mutieren -  beim Warten auf die Bahn, beim Gassigehen oder weil die defekte Autoheizung nur die Einstellung „kalt“ oder „geht so“ kennt. Ein Fußbad mit allmählich ansteigender Temperatur (rund 32°C) macht Füße schön warm. Natürlich helfen auch dicke Socken, Schuhe mit dicken Sohlen oder wärmende Einlagen und notfalls auch eine Wärmecreme – gibt es in Apotheken oder Drogerien: Fuß-Creme mit einer haselnussgroßen Menge ABC-Salbe oder auch Zimtpulver (1/2 TL) mischen - und eine halbe Stunde vor dem Rausgehen die Füße damit einmassieren.

(2) Abhärten: Menschen, die besonders schnell frieren und schon Gänsehaut haben, wenn andere noch im T-Shirt unterwegs sind, können ihren Körper mit ein paar Tricks unempfindlicher gegen Kälte machen. Wie das geht? Täglich raus, auch bei kaltem Wetter, so die Experten. Das gewöhnt und trainiert den Körper und härtet ihn regelrecht ab. Wer kann, sollte regelmäßig in die Sauna gehen, ein anschließendes Bad mit kaltem Wasser,  Trockenbürstenmassagen oder auch Wechselduschen machen.

(3) Gymnastik mit Hand und Fuß: Meist zwickt die Kälte in Händen und Füßen besonders fies. Diese Übungen haben wärmenden Hand- und-Fuß-Effekt: Beide Hände zu Fäusten ballen,  die Füße bei jedem Schritt abrollen, im Stehen auf den Zehen wippen und die Füße kreisen lassen. Damit werden die Füße wieder warm.

(4) Über den Durst trinken: Wer seinem Körper viel Flüssigkeit zuführt, hilft ihm, mit frostiger Kälte und der geringen Luftfeuchtigkeit besser zu Recht zu kommen. Gut sind Tee (besonders Ingwertee), Wasser und Fruchtsaftschorle, aber auch wasserhaltiges Obst als Ergänzung zur täglichen Flüssigkeitszufuhr. Nicht zu den Wohltätern in Sachen Flüssigkeit gehört übrigens Glühwein, Punch & Co.:  Der Alkohol erweitert die Blutgefäße, wodurch einem zwar zunächst warm wird. Doch diese zusätzliche Wärme entweicht dem Körper – und damit werden die Organe nicht mehr richtig versorgt.

(5) Sich warm anziehen
und schick aussehen, das muss kein Widerspruch sein: Auch warme, winddichte und atmungsaktive Jacken und Mäntel können schön sein. Und: Bei Minusgraden sollte das Tragen einer Mütze auch für hartnäckige Mützenverweigerer kein Thema sein, denn die meiste Wärme verliert ein Mensch über den Kopf. Für kunstvoll gelegte Frisuren gibt es Tücher aus Seide – ein Material, das auch bei kalten Temperaturen gut schützt und gegen die Kälte isoliert, und das trotz seiner Zartheit.

(6) Babys und Kinder brauchen einen sorgfältigen Frostschutz: Sie verlieren an kalten Tagen besonders viel Wärme, Babys vor allem über den großen Kopf. Experten raten, Kinder nicht so stark einzupacken, dass sie sich kaum mehr bewegen können. Stattdessen reicht es, leichte und wärmende Skiunterwäsche darunter zu ziehen sowie Thermosohlen in die Schuhe zu legen. Die empfindliche Baby-Haut sollte am besten völlig mit Kleidung bedeckt sein – mit Ausnahme einer kleinen Aussparung für das Gesicht. Gesichtshaut mit Fettcreme einschmieren, das schützt die zarte Haut vor dem Austrocknen.

(7) Genießen statt niesen:
Ein bisschen Speck darf sein, denn allzu schlanke Menschen frieren mehr, so die Experten. Die kleine „Isolierschicht“ aus Körperfett resultiert meist aus einer guten Versorgung des Körpers mit Nährstoffen – und die hilft dem Körper, gegen eisige Temperaturen anzuheizen.

(8) Zwiebeltechnik: Dicke Pullis sind zwar warm, passen aber meist nicht mehr unter die Jacke. Statt einer „Polarmontur“ empfiehlt sich die Zwiebeltechnik, das heißt: Mehrere Schichten an Kleidung so übereinander anziehen, dass man sich nach und nach der überflüssigen Schichten entledigen kann, sollte es dann doch zu warm werden.

(9) Schonzeit für Piercings, Ohrringe & Co.: Die „Metallpickel“ im Gesicht können die Haut bei Minusgraden um die Einstichstelle herum einfrieren lassen. Das kann zur Schwarzfärbung der Haut oder sogar zu Verletzungen im Gesicht führen, so die Experten. Besonders bei Kindern sollten Ohrringe herausgenommen werden, um kein Risiko für die Haut einzugehen.

(10) Gesichtshaut schützen: Im Gesicht sitzen besonders viele Kälterezeptoren, weshalb es in Wangen und Nasenspitzen besonders unangenehm beißt. Dazu kommt: Bei der Kälte schwächelt die schützende Fettproduktion der Haut. Dann hilft es, die Gesichtshaut gut einzucremen - am besten mit Fettcremes plus Lichtschutzfaktor (LSF). Auch die Lippen werden bei Kälte schnell rissig oder springen auf. Lippenpflegestifte – auch hier am besten mit LSF – schützen die empfindliche Lippenhaut vor Kälteschäden.

Kategorie: Eltern, Gesundheit, Freizeit

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